Sonnencreme: Inhaltsstoffe beachten


Zinkoxid schädigt die Haut
Sonnencreme: Inhaltsstoffe beachten

Eigentlich schützt Sonnencreme die Haut. Doch US-amerikanische Forscher fanden nun heraus, dass Produkte mit Zinkoxid die Haut angreifen können. Die Wissenschaftler nehmen an, dass dadurch das Risiko für Hautkrebs steigt.

Radikale zerstören die Zellen

Sonnencreme bewahrt die Haut vor Verbrennungen und senkt dadurch das Risiko für Hautkrebs. Doch auf dem Markt gibt es Sonnencremes mit Zinkoxid – einem Wirkstoff, der in der Kritik steht.

Forscher der Universität von Missouri versetzten Zellen der menschlichen Lunge mit Zinkoxid und setzen diese drei Stunden langwelliger UV-Strahlung aus. Während der Bestrahlung starb die Hälfte der Zellen ab. 

Der Grund: Zinkoxid reagiert mit der UV-Strahlung und bildet dabei instabile Moleküle, sogenannte freie Radikale. Freie Radikale sind äußerst aggressiv und greifen die DNA – das Erbgut – in den menschlichen Zellen an. Bilden sich freie Radikale auf der Haut, entstehen Schäden in den Hautzellen, die nach Meinung der Forscher das Risiko für Hautkrebs erhöhen.

Nicht auf Sonnenschutz verzichten

Wie stark Zinkoxid die Hautoberfläche letztlich schädigt, ist bislang nicht erforscht. Solange es nicht zu viele Schäden sind, kann der Körper sie reparieren.

Hautärzte raten dazu, Sonnencreme unbedingt aufzutragen. Denn Sonnenschutzmittel sind in jedem Fall besser als gar kein Schutz. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich vor dem Kauf eines Produktes jedoch die Inhaltsstoffe durchlesen oder Sonnenschutzmittel aus der Apotheke verwenden, die kein Zinkoxid enthalten.  

News

Depressionen bei Kindern erkennen
Depressionen bei Kindern erkennen

Reizbar, weinerlich oder freudlos

Depressionen haben bei Kindern viele Gesichter: Manche werden reizbar oder ängstlich, andere bekommen Probleme in der Schule oder ziehen sich extrem zurück. Je nach Alter gibt es verschiedene Warnzeichen. Schöpft man Verdacht, sollte frühzeitig die Kinderärzt*in eingeschaltet werden.   mehr

7 Lebensretter bei allergischem Schock
7 Lebensretter bei allergischem Schock

Gefahr durch Milch oder Erdnuss?

Für Menschen mit einer Nahrungsmittelallergie kann ein Besuch im Schnellimbiss oder Restaurant lebensgefährlich werden. Um für einen allergischen Schock gewappnet zu sein, haben Betroffene meist einen Adrenalinpen dabei. Folgende sieben Tipps helfen, den Notfall zu beherrschen.   mehr

So schlafen Schichtarbeitende besser

Mann liegt mit Schlafmaske im Bett.

Erst Lichtdusche, dann Sonnenbrille

Viele Schichtarbeiter*innen leiden unter Schlafproblemen und ständiger Müdigkeit. Doch es gibt einige Strategien, mit denen man dagegen angehen kann.   mehr

Früherkennung ist Trumpf
Früherkennung ist Trumpf

Neugeborenenscreening wird erweitert

Das Neugeborenen-Screening ist seit Jahrzehnten etabliert. Dabei werden Neugeborene unter anderem auf seltene Stoffwechselkrankheiten getestet. Nun wird das Screening erweitert.   mehr

Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung
Neue Empfehlung zur Dengue-Impfung

Reisen in Risikogebiete

Von Thailand bis in die Karibik: Denguefieber-Infektionen drohen in zahlreichen Reisegebieten. Bisher empfiehlt die STIKO die Impfung nur Personen, die sich bereits einmal damit infiziert haben. Die Deutsche Gesellschaft für Reisemedizin sieht das anders.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Wiho-Apotheke
Inhaber Meinhard Heyen
Telefon 0541/57 26 53
Fax 0541/58 90 55
E-Mail wiho-apotheke@t-online.de